Junggesellenabschied Vorbereitung

Liebe Trauzeugen: Gratulation Sie sind Trauzeuge!

Als guter Trauzeuge versteht es sich auch einen Junggesellenabschied zu organisieren. Nun bevor wir in das Thema weiter eintauchen, sollten wir den Begriff definieren:

Ein Junggesellenabschied wird in Süddeutschland / Österreich auch oft als Polterabend deklariert, während letzterer in anderen Teilen Deutschlands einen anderen Hintergrund hat und hier hauptsächlich Geschirr zerdeppert wird. Der folgende Artikel hat jedoch mit jenem Junggesellenabschied zu tun, an dem die Mädels mit den Mädels und die Jungs mit den Jungs kurz vor der Hochzeit um die Häuser ziehen.

Junggesellenabschied Do’s

  • rechtzeitige Planung (mind. 1 Monat im Voraus)
  • Teilnehmerliste mit Junggesellen abstimmen
  • Motto mit Teilnehmern rechtzeitig abstimmen
  • Junggesellenabschied Don’ts

  • den Polterabend zum Folterabend umfunktionieren
  • öffentliche Demütigungen
  • Totalabsturz des Trauzeugen / der Trauzeugin
  • künstlich erzeugter Totalabsturz der Braut / des Bräutigams
  • Checkliste für den Trauzeugen / die Trauzeugin

  • Teilnehmer rechtzeitig mit Infos versorgen (Ort / Zeit / Motto,…)
  • Besorgungen erledigen (Utensilien, ggf. Getränke, Kleidung)
  • Termin mit Bräutigam / Braut abstimmen
  •  

    Manchmal denken Trauzeugen dass ein Junggesellenabschied automatisch in einem Totalabsturz aller Beteiligten enden muss. Liebe Trauzeugen: Ihr irrt! Worum geht es beim Junggesellenabschied? Genau – wie es der Titel schon annehmen lässt: Um einen Abschied vom Junggesellendasein. Wenn ihr euren guten Freunden die sich in den Hafen der Ehe begeben eine Freude machen möchtet, dann plant doch den Junggesellenabschied so, dass sich die Freunde noch am nächsten Tag erinnern können.

    Eine Abstimmung der Teilnehmer mit dem zu Verheiratenden ist auch empfehlenswert, da wir heutzutage viele Kontakte in verschiedenen Teilen der Erde pflegen und es für viele Trauzeugen schwierig ist den Überblick zu behalten, wen der Trauzeuge gerne beim Junggesellenabschied dabei hätte. Sobald diese Teilnehmerliste steht kann ein Termin gefunden werden der für die meisten passt (i.d.R. 1-2 Wochen vor der Hochzeit) und dann kann die Planung schon losgehen. Meine Junggesellenabschied-Erfahrung hat mir gezeigt, dass die besten Abende jene waren, die unter einem bestimmten Motto standen, das oft etwas mit den Hobbies oder der Vergangenheit der Braut / des Bräutigams zu tun hatten. Eine weitere tolle Option sind „Doppel-Junggesellenabschiede“, an denen 2 Bräute / Bräutigame und deren Freunde gemeinsam feiern. Das klappt v.a. dann gut, wenn sich große Teile des Freundeskreises überschneiden. Die doppelten Abschiede haben den Vorteil, dass sich die beiden Gepolterten gegenseitig durch den Abend tragen und die entsprechenden Spielchen deswegen auch sehr gut funktionieren.

    Am Abend selbst ist die Aufgabe des Trauzeugen neben der Organisation des Abends auch die des Anstands-Wauwaus, denn eines ist klar: An dem Abend tragt ihr die Verantwortung, dass eure „Opfer“ eure oder seine Späße nicht zu weit treibt, denn ihr wollt schließlich nicht, dass ihr mitverantwortlich seid, falls eine geplante Hochzeit wegen eines Junggesellenabschieds platzt.

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