Das Budget für eine Hochzeit

Es ist allseits bekannt, dass eine Hochzeit eine kostspielige Angelegenheit ist. Wichtig ist, dass Sie diesen besonderen Tag gut überlegt planen. Dabei ist insbesondere eine Budgetaufstellung ratsam, damit Sie bei den einzelnen Kosten nicht ins Wanken geraten.

Hochzeitspaar

Die primären Kosten einer Hochzeit

„Die Anmeldung der Eheschließung“ sollte frühestens sechs Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin in Ihrem örtlichen Standesamt erfolgen. Sollten Sie auswärts, wie zum Beispiel in einem Schloss oder einer Burg, und/oder am Wochenende heiraten wollen, werden neben den regulären Gebühren für die eigentliche Anmeldung, die Eheurkunde sowie das Stammbuch zusätzliche Kosten berechnet. Bedenken Sie bei Ihrer Budgetplanung, dass diese Gebühren schon bei Anmeldung im Standesamt fällig werden.

Die Location und das Catering sind die größten Kostenverursacher. Gehört die Hochzeitslocation zu einem Gastronomiebetrieb, ist es üblich, das Catering von diesem Unternehmen beziehen zu müssen. Hier können neben der Raummiete sowie dem Catering ebenfalls Kosten sowohl für Personal, Vor- und Nachbereitung als auch eine Kaution anfallen. Rechnen Sie damit, dass der Veranstalter eine nicht erstattungsfähige Anzahlung von Ihnen verlangt. Demnach sollten Sie sich bei der Wahl der Hochzeitslocation sicher sein, bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen.
Tendieren Sie eher zu einer gemütlichen anstatt einer pompösen Heirat? Oftmals vermieten umliegende Gemeinde- und Begegnungsstätten Räumlichkeiten zu beträchtlich günstigeren Preisen. In Kombination mit einem preiswerten Catering bietet sich bei dieser Variante ein enormes Sparpotenzial an.

Traditionsgemäß fährt das frisch getraute Paar nach der Hochzeit in die Flitterwochen. Gerade, wenn Sie, so wie viele andere auch, im Sommer heiraten, müssen Sie für die anschließende Hochzeitsreise tief in die Tasche greifen. Um Geld einzusparen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie die Hochzeitsreise auf außerhalb der Saison verschieben.

Ein wichtiger und preisintensiver Punkt ist die Kleidung des Brautpaares. Diese kostet in der Regel einige Hundert Euro. Als preiswerte Möglichkeit sind geliehene oder gebrauchte Outfits empfehlenswert.

Die unscheinbaren Hochzeitskosten

Bei der ganzen Aufregung, die das Festlegen des Hochzeitsdatums und die Auswahl der perfekten Location mit sich bringt, ist es nicht verwunderlich, dass das Drumherum nicht die nötige Aufmerksamkeit erhält. Dabei verursachen diese Kleinigkeiten in etwa die Hälfte der gesamten Hochzeitskosten.

Im Hochzeitsbudget sollte auch auf jeden Fall ein Betrag für Haare und Makeup der Braut eingeplant werden. Wer hier sparen möchte kann entweder eine Freundin bitten bei Frisur und Makeup zur Hand zu gehen oder man kann einfach mal das Internet nach Gutscheinen durchforsten. Da gibt es einige Portale auf denen man das Gewünschte finden kann. Zum Beispiel einen Douglas Gutschein für das Braut-Makeup auf gutscheinsammler.de.

Mit der Wahl eines Caterers und der damit verbundenen Buffet- oder auch Menüzusammenstellung ist die Verköstigung Ihrer Gäste noch nicht abgeschlossen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Kosten für die Getränke doppelt so hoch, wie für das Catering sind. Erkundigen Sie sich, ob Sie eigene Getränke mitbringen dürfen. So sprengen Sie nicht Ihr Budget.

Ein häufig vernachlässigter Ausgabenpunkt sind die Blumenarrangements der Hochzeit. Anstatt sich beim Floristen Blumengestecke fertigen zu lassen, könnten Sie die Tische mit frisch geschnittenen Wildblumen dekorieren und auch hier bares Geld sparen.

Fotos: www.sxc.hu

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