Ringkissen und Hochzeitskerze

Ringkissen

Eine klassische Hochzeit braucht vor allem eins: Hochzeitsringe. Diese werden jedoch oft vom Juwelier lediglich in einer schwarzen Schmuckbox aufbewahrt und dem Paar mitgegeben. Ein zur Hochzeit passendes weißes oder cremefarbenes Ringkissen – eventuell auch mit farbigen Elementen, die zum Farbschema der Hochzeit passen – sorgt hingegen für eine perfekte und elegante Zeremonie. Klassischerweise verwahrt der männliche Trauzeuge die Ringe. Auf einem cremefarbenen oder weißen Kissen, das mit Blütenverzierungen, Bändern oder Perlen geschmückt ist, werden die Ringe wunderbar in Szene gesetzt. Auch bunte Ringkissen und individuelle Stickereien sind heute möglich – denkbar wäre zum Beispiel das Hochzeitsdatum oder der Name des Brautpaares. Üblich ist eine quadratische Form, herzförmige Ringkissen sind allerdings ebenso beliebt. Das Brautpaar kann das Ringkissen entweder selbst basteln oder kaufen. Beim Selbstgestalten sind hier keine Grenzen gesetzt. Beispielsweise können Sonnenblumen eine wunderbare Grundlage bieten: Der Stil wird mit Tape oder Klebeband umwickelt, dann kann eine Schleife oder ein Band daran befestigt werden. Die Ringe werden in den Blütenkopf gelegt und festgesteckt. Auch Herzen aus Moos können geschickt mit Bändern und Stoffen umwickelt werden. Wenn das Brautpaar das Kissen kaufen möchte, gibt es zahlreiche Online-Shops zur Auswahl; auch viele Brautläden haben eine Auswahl an Ringkissen. Die Preise variieren hierbei zwischen 20 und 40 Euro.

Die Hochzeitskerze – trägt die Wünsche des Brautpaares in den Himmel

Hochzeitskerze

Schon im Mittelalter war die Hochzeitskerze ein wichtiger Bestandteil einer Hochzeitszeremonie. Sie soll die Gebete des Brautpaares in den Himmel tragen. Und so, wie die Flamme ist, soll auch die Liebe sein: Leuchtend und wärmend. Die klassische Hochzeitskerze ist mit christlichen Symbolen wie Kreuzen, Tauben oder auch zwei Ringen verziert. Als individuelle Geschenkidee sind vor allem selbst gestaltete Hochzeitskerzen eine wunderbare Erinnerung. Und die Kerze selbst basteln ist nicht schwierig. Entweder gießt man die Kerze selbst – Wachsgranulat, eine Gießform und einen Docht finden sich in Bastelläden – oder man kauft einen fertigen Kerzenrohling. Dieser kann dann mit farbigen Wachsplatten, Streifen und Ornamenten verziert werden. Auch die Namen von Braut und Bräutigam sowie das Hochzeitsdatum können auf die Kerze gesetzt werden. Eine fertige Hochzeitskerze kostet in Brautläden oder Onlineshops zwischen 20 und über 100 Euro – der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Hochzeitskerze bleibt jedoch üblicherweise der kirchlichen Trauung vorbehalten. Sie steht während der Zeremonie auf dem Altar. Nach der Predigt wird sie gemeinsam vom Brautpaar angezündet. Oftmals wird dabei ein Gedicht vorgelesen. Dadurch entsteht ein besonders emotionaler Moment, der sicherlich nicht nur dem Brautpaar in Erinnerung bleiben wird.

Bildquelle: katman1972 & meisax / www.freeimages.com

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